Interessengemeinschaft IG Schürenweg |
Impressum | ||||||||
|
Gemeinschaft für die Erhaltung der Lebensqualität in unserem Wohngebiet |
|||||||||
| Zeitraum | Beschreibung | |
|---|---|---|
| bis 1950: |
Bergstraße, Schürenweg und Metzenweg sind nicht asphaltierter Wege. Der Metzenweg, zum Teil auch als "Försters Gässchen" bekannt, ist eine "hohle Gasse". |
|
| 60er Jahre: |
Bergstraße, Schürenweg und Metzenweg sind zu asphaltierten Straßen geworden. Auf den Straßen können die Anwohner aber immer vor ihren Türen Federball spielen, denn es gibt keinen zusammenhängenden Straßenzug. Die Marienburgerstraße als direkte Verbindung zwischen dem Metzenweg und dem Schürenweg existiert nicht! Hier ist nur freies Feld. Es gibt Planungen eines "neuen Generalverkehrsplans". In diesem steht zum ersten Mal etwas von einer Verbindung zwischen dem Metzenweg und dem Schürenweg. |
|
| 1969: | Fertigstellung der Marienburgerstraße und damit der Verbindung zwischen Metzenweg und Schürenweg. Ab nun sind Durchfahrtsverkehre überhaupt erst möglich. Mit der neuen Schule an der Marienburgerstraße gibt es nun 4 Schulen an diesem Straßenzug. | |
| 70er Jahre: |
Verkehrsbelastung auf dem Schürenweg unter 10.000 KFZ pro Tag. Planungen zum "mittleren Ring" stoßen bei den Anwohnern die etwas davon erfahren haben auf Ablehnung. Bürgerinformation bzw. Bürgerbeteiligung an dieser Planung gibt es nicht wirklich! |
|
| 80er Jahre: | Verkehrsbelastung immer noch im Bereich 10.000 KFZ pro Tag. Nur vereinzelt Bürgerproteste da 10.000 KFZ noch keine wirklich hohe Belastung darstellen. | |
| 90er Jahre: |
Die Verkehrsbelastung steigt geringfügig an. Der gesamte Schürenweg, die Marienburgerstraße und fast der gesamte Metzenweg sind im Flächennutzungsplan als reine Wohngebiete ausgewiesen. Dieses ist bis heute unverändert. Wichtige Teile des "Generalverkehrsplan" wurden nicht verwirklicht. Beispiel A44. Ziel des Generalverkehrsplans war es große Mengen des Verkehrs über diese A44 Richtung A52 nach Düsseldorf zu leiten. Diese A44 wird nie gebaut werden. So muss sich der Verkehr in den folgenden Jahren andere Wege zur A52 suchen. Top "Schleichweg" wird der Schürenweg werden. |
|
| 2000 - 2003: | Die Verkehrsmehrbelastung wird immer mehr spürbar. Es gibt mehr und mehr Bürgerproteste. Aber die Beschwerden der Bürger werden von der Verwaltung mit den Worten abgewimmelt: "Daran können wir nichts ändern", "Das wird noch viel schlimmer", "Ziehen Sie doch weg". Schlimmer wird es wirklich. Großen Anteil daran, hat die Verkehrplanung in Mönchengladbach. Wichtige Parallelstraßen (Regentenstraße, Kaiserstraße) werden für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der Verkehr wird auf den Schürenweg verlagert. Von der Bundesstraße 57 wird eine Fahrspur auf die Bergstraße abgeleitet. Sie bekommt sogar ein "Sondergrünschaltung" um möglichst viel Verkehr in die reinen Wohngebiete zu leiten. | |
| 2005: |
Mit Einführung der LKW Maut steigt nun auch der LKW Verkehr auf dem Straßenzug an. Es gibt eine erste Verkehrszählung der Stadt auf dem Schürenweg. Das Ergebnis ist erschreckend. 19.203 KFZ fahren täglich durch die reinen Wohngebiete. |
|
| 2008: |
Täglich lange Staus an den Ampeln und immer höhere Immissionsbelastung veranlassen die Bürger sich als Interessengemeinschaft zusammen zu schließen. Erste eigene Verkehrszählungen liegen bei 20.000 KFZ pro Tag. Ein Geräuschgutachten ergibt Überschreitung der Lärmgrenzwerte aller gültigen Gesetze und Richtlinien. |
|
| 2009: |
Was früher nur an Spieltagen der Borussia stattfand, ist nun tägliches Bild. Verkehr der nicht mehr enden will. Die Anwohner sind nicht nur genervt, sie werden durch die Immissionen des KFZ Verkehrs auch massiv in ihrer Gesundheit geschädigt. Alle Entlastungsvorschläge der IG werden von der Verwaltung abgeblockt.
Ausreden der Verwaltung: Der Straßenzug war doch schon immer eine Hauptverkehrsstraße. Kein Unfallrisiko auf dem Straßenzug. Es sind nur 69 Unfälle in drei Jahren passiert (In Wirklichkeit gab es aber 255 Unfälle mit 74 Verletzten in den letzten drei Jahren). Maßnahmen zur Verringerung der Immissionsbelastung kommen frühesten nach Fertigstellung des Lärmaktionsplanes in Frage. Die zukünftig zu erwartenden langen Staus werden Verkehrsteilnehmer veranlassen andere Strecken zu benutzen. Dadurch wird es dann nicht zu einer weiteren Verkehrszunahme auf dem Straßenzug kommen. |
2010: |
Nach 2 Jahren Interessengemeinschaft ist nicht wirklich viel passiert. Einige Schilder wurden entfernt. Verkehrsbelastung liegt nun über 20.000 KFZ pro Tag. Aktuelle Planungen werden in den nächsten Jahren noch zu weiterer KFZ Mehrbelastung auf unseren Straßenzug führen:
|
| Frank Sentis (Sprecher) | Mobil: 0173/4994983 |
| Thomas Glasmacher (stv. Sprecher) | Mobil: 0173/5226000 |